Den Stress versuchen in den Griff zu bekommen
40 Stunden Woche? Ausgedehnte Spaziergänge? Regelmäßiger Sport? Entspannender Urlaub? Tage ohne Handy und Internet? Einfach mal die Seele baumeln lassen?
Davon können wir jungen Powerfrauen nur träumen. Es würde schon helfen, wenn Ihr ein bis zwei der Fragen mit „Ja“ beantworten könntet. Das Leben ist voller Verpflichtungen im Beruf genauso wie im Privatleben. Stress ist aber nicht grundsätzlich als negativ anzusehen, gelegentlicher Stress kann durchaus anregend und leistungsfördernd wirken. Aber eben in Maßen, dauerhafter Stress macht krank und unglücklich. Dabei kann Stress ganz unterschiedliche Ursachen haben, wie zum Beispiel Prüfungsstress, Druck auf der Arbeit, Verantwortung, Krankheit eines Angehörigen, Geldmangel, Existenzängste, Mobbing oder Schlafentzug. Die meisten Arbeitnehmer sind in ihrem Job mit ein oder mehreren dieser Faktoren gestraft, wir zeigen Euch, wie ihr dem Stressmonster bewusst den Kampf ansagen könnt!
Was ist Stress?
Da wir alle bekanntermaßen vom Affen abstammen, hat auch der Stressteufel dort seinen Ursprung. Wenn unser Vorfahr einer unerwarteten Gefahr, zum Beispiel einem Leopard, ausgeliefert ist, wird Adrenalin ausgeschüttet. Der Blutdruck erhöht sich, der Puls rast, der Körper arbeitet auf Hochtouren. Der Affe handelt schnell, fluchtartig und aus Reflex, sein Verstand arbeitet dagegen nicht mehr. Wenn er sich in Sicherheit gebracht hat, tritt die Entspannungsphase ein, er wird schläfrig und genießt diesen Zustand. Das ist gesunder, unbedenklicher Stress. Zu vergleichen mit der Situation, wenn wir auf der Straße, knapp einem Auto entkommen! Das schadet uns nicht, zeigt uns nur, dass wir beim nächsten Mal doch lieber die Ampel nehmen sollten. Gegen den Dauerstress bei der Arbeit oder in der Universität sollten wir aber lernen einen Ausgleich zu schaffen.
Hier kommen die todsicheren Stresskiller:
1. Fifty / Fifty
Du arbeitest um zu leben, nicht umgekehrt! Lerne Dich von Deiner Arbeit während Deiner Freizeit zu distanzieren, Freizeit beginnt, ab dem Moment, in dem Du die Tür von außen schließt! Du sollst Dich mit deinem Job identifizieren, aber Du bist nicht Dein Job! Selbst wenn Dir die Firma gehört, solltest Du Deine Freizeit genauso ernst nehmen, wie Deine Arbeit
2. Freiräume schaffen!
Du musst lernen „Nein“ zu sagen! Wenn man es einmal gemacht hat, ist es gar nicht so schwer! Es befreit ungemein und Deine wahren Freunde werden verstehen, wenn Du offen und ehrlich sagst, dass Du mal etwas Zeit für Dich brauchst. Das Gleiche gilt für die Arbeit! Du solltest Dir Mehrarbeit und Überstunden nur bis zu einem vertretbaren Punkt aufhalsen, wann das ist, muss jeder für sich selbst herausfinden.
3. Sei ganz bei Dir!
Bewusstes Entspannen kann man lernen. Hilfreich ist ein Yogakurs. In einem richtigen Yogacenter umfasst so eine Stunde auch Autogenes Training, Meditation und Fitness. Lasst Euch von der esoterischen Atmosphäre nicht abschrecken, denn Yoga hilft wirklich!

















Kampf dem Stress!: 2 Kommentare
Kampf dem Stress! wurde bereits 2 mal kommentiert. Alle Meinungen gibt's hier. Was sagst Du dazu?
von: SweeT_qiRL, am: 25.12.2009, 19:05h
Wiieso kRiieqeN wiiR daNn FreiiTaqs aucH HausaufgabeN auFf?? -.-
von: SunshineRayne, am: 30.09.2009, 23:19h
von wegen keine ausaufgaben über das wochenende... -.-